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6. Mai 2009, 10:14
Gegensätze ziehen sich an – ein bunter Mix aus Gegensätzen bietet viele faszinierende Facetten. Sie ist Halb-Italienerin, lebt in den Niederlanden und stürmt mit ihren vier Jungs an der Seite die Clubs und Bluesfestivals des Landes. Markant ihre Stimme, perfekt das Timing der Band – Bluesrock aus einem Guss und mehr, denn alle fünf verstehen ihr Handwerk auch in anderen Genres.
Ihr Debütalbum
„Somewhere Down The Road“ lässt
aufhorchen. Mariella Tirotto hat es faustdick in der Stimme.
Für ihre Größe (1,59) und ihr exotisches
Erscheinungsbild eine äußerst tiefe und raue
zugleich. Man muss schon zweimal hinschauen um zu glauben, dass es die
gleiche Person ist.
Eigentlich kommt Mariella aus dem Jazz. Mit ihrem Jazzalbum
„Stranger“ wurde sie berühmt und tourte
mit eigenem Jazz Quartett durch die Lande. Doch Mariella Tirotto ist
flexibel. Versprüht ihre Stärken in vielen
musikalischen Bereichen wie dem Pop, Rock, Blues, Funk, Soul und Jazz.
„Somewhere Down The Road“ zeigt sie von ihrer
Bluesrock Seite. Emotionsgeladen, voller Charme und
Melancholie.
„Somewhere Down The
Road“ besticht durch seine Vielseitigkeit an Stilen. Blues
und Funk, Gebläse und Harp, gemütlicher Barjazz,
etwas Latin und Rhythm & Blues. Farbenfroh, mit kraftvoller
Ausstrahlung und langsamen Passagen. Ein Mix für jeden
Geschmack. 13 Songs finden sich auf dem Debütalbum.
Erwähnenswert, dass Mariella Tirotto weniger über
Liebe und Beziehnungsprobleme singt, als mehr über die
wichtigen Dinge des täglichen Lebens, wie über die
Nöte der Länder der Welt, über
Tierquälerei, über Wohlstand und Ignoranz und
über vieles andere mehr.
Ihre Band im Hintergrund - alles erfahrene, virtuose und solistisch
versierte Musiker, die ihr Handwerk verstehen. An der Gitarre Harald
Koll, Michel de Kok an der Blues Harp, Heins Greten am Bass und
Keyboard, sowie John Kakiay am Schlagzeug.